Neues von der Endeavour

Aus dem Leben eines Kathis
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Sittich-Pappa
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Neues von der Endeavour

Beitragvon Sittich-Pappa » 04 Aug 2012 15:33

„Einen Auszug aus dem Logbuch von Kapitän Clyde Blaubart“

30. Juli

Wir sind schon seit 2 Monaten auf See unsere Vorräte gehen langsam zu neige.
Das Obst schimmelt die Körner keimen das Wasser fängt langsam an zu faulen, die Stimmung in der Mannschaft wird von jeden verdammten Tag schlechter und schlechter. Dazu kommt noch die Flaute, die uns schon seit einer Woche in diesem Ozean festhält, diese Hitze ist unerträglich, die Mannschaft ist erschöpft und es gibt immer wieder Streit ums Fressen. Es treten die ersten Fälle von Skorbut auf, der Schiffsarzt fleht auch schon die ganze Zeit das wir dringend frische Vorräte benötigen.

31. Juli

Habe die Mannschaft in Ruderboote befohlen, damit sie das Schiff aus der Windstille rudern und hoffe auf eine baldige steife Brise. Die Zuversicht der Mannschaft schwindet, die Erschöpfung nimmt immer mehr zu.
Heute gab es die ersten Schnabelduelle, konnte noch rechtzeitig eingreifen bevor sie sich ernsthaft verletzen. Daraufhin hatte ich die Mannschaft gebeten “ sie solle sich doch zusammenreisen“.

1. August

Die Besatzung wird immer unruhiger, es gibt leichte Anzeichen für eine Meuterei, zur Sicherheit hab ich meinen Offizieren Pistolen, Musketen und Säbel ausgegeben, damit diese sofort im Keim erstickt wird. Die See ist ruhig und das Wasser glatt wie ein Spiegel.
Der Tag ging ohne nennenswerte Ereignisse zu Ende.

2. August

Wolken ziehen auf das Wasser kräuselt sich und eine leichte Brise ist zu spüren, war das ein Anblick als sich die Segel mit Wind füllten. War das Wohltuend diese frische Luft im Gesicht zu Spüren.
Neue Zuversicht durchfloss die Mannschaft, die Strapazen der letzten Tage waren wie weggeblasen dass wir es doch noch Schaffen auf Land zu treffen.
Die Nacht bricht herein und seit langen hörte ich auch wieder mal ein lachen.

3. August

Der Morgen dämmerte, hatte schon lange nicht mehr einen so schönen Sonnenaufgang gesehen, wie sich der rote Feuerball aus dem Wasser in Richtung Himmel schob ein herrlicher Anblick.
„ Laaand iiiin Siiiicht Laaand iiiin Siiiicht Steuerbord voraus“
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hörte ich Plötzlich die Stimme aus dem Ausguck. Sofort brach die Hölle auf dem Deck aus, aus sämtlichen Öffnungen quoll die Besatzung und stürmte Richtung Steuerbord, alle wollten das Land sehen.
Es brach ein Jubel aus, so was habe ich noch nicht einmal erlebt als ich bei einer Premiere für ein Theaterstück im Publikum sah’s.

4. August

An diesen Morgen ging ich mit einem Erkundungstrupp auf die Insel um nach Wasser und Nahrung zu suchen.
Der Dschungel war ganz schön dicht es gab kaum ein Durchkommen.
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Was sie dort erlebt haben erfahrt ihr das nächste mal.
LG von Olli
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Re: Neues von der Endeavour

Beitragvon bieberhoernchen » 04 Aug 2012 16:36

Sittich-Pappa hat geschrieben:Es treten die ersten Fälle von Skorbut auf, der Schiffsarzt fleht auch schon die ganze Zeit das wir dringend frische Vorräte benötigen.


O Gott die Armen :(
Erschöpfung und Müdigkeit
Muskelschwund
Knochenschmerzen durch Blutungen unter der Knochenhaut (subperiostal), hierdurch teilweise Hinken, Schonhaltung, Bewegungseinschränkung
Gelenkentzündungen
hohes Fieber
starker Durchfall
Plötzlicher Schwindel

Hoffendlich finden sie genug Zitrusfrüchte :( die Manschaft sieht schon viel kleiner aus, oder sind sie vor Hunger alle auf Landgang
Grüße von Birgit
das Bibberhörnchen Bild

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Re: Neues von der Endeavour

Beitragvon Moni » 04 Aug 2012 16:42

Ha ha ... das ist das erste bebilderte Logbuch der Geschichte :lol:

Bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht. Kann sich Christo eventuell-vielleicht als Co-Captain Jack bewerben?
Lieben Gruß von Moni und ihren Seelenvögeln
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Re: Neues von der Endeavour

Beitragvon geierlady » 04 Aug 2012 20:51

Moni hat geschrieben:Kann sich Christo eventuell-vielleicht als Co-Captain Jack bewerben?


Ich glaube nicht, dass der Kapitän mit solch einer südamerikanischen Mannschaft nochmal in See stechen möchte. Die Matrosen halten ja gut zusammen, aber sie haben immer Hunger!
Da muss man so viel Proviant mitnehmen, dass das Schiff droht, unter zu gehen....
Viele Grüße
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Re: Neues von der Endeavour

Beitragvon geierlady » 04 Aug 2012 21:06

geierlady hat geschrieben:Die Matrosen halten ja gut zusammen, aber sie haben immer Hunger!
Da muss man so viel Proviant mitnehmen, dass das Schiff droht, unter zu gehen....


Ich musste meinen Sportplatz für die Katharinen-Olympiade im Geräteturnen jedenfalls schon mit einem Schlemmertöpfchen von JR Farm aufrüsten, damit die Mannschaft beim Training nicht verhungert!

http://s7.directupload.net/file/d/2972/8uxs6wsi_jpg.htm
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Re: Neues von der Endeavour

Beitragvon petro » 04 Aug 2012 21:18

schön gemacht :)
Grüße Petro

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Re: Neues von der Endeavour

Beitragvon Jacqueline » 04 Aug 2012 22:09

Super Geschichte, weiter so :lol: :lol: .
Fiby und Toby

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Re: Neues von der Endeavour

Beitragvon Sittich-Pappa » 06 Aug 2012 11:34

Logbuch Nachtrag

4. August

Das Durchkommen wird immer schwieriger, der Dschungel ist einfach zu dicht, aber wir müssen weiter, brauchen dringend frische Nahrung.
Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit machen uns schwer zu schaffen. Da ist der Tägliche Regen eine richtige Wohltat.
Die Dämmerung bricht herein und wir schlagen unser Lager auf, durch den ständigen Regen ist es uns nicht gelungen ein Feuer zu machen.
Die Nacht ist unheimlich, die fremden Geräusche machen uns Angst, denn wir können nicht einmal die Hand vor Augen sehen.
Trotz abgestellten Wachen machen wir kein Auge zu, irgendwas schleicht die ganze Nacht ums Lager.

5.August

Ein neuer Tag bricht an, zum Mittag lichtet sich der Dschungel ein wenig und wir kamen besser voran, als am Tag zuvor.
Am Nachmittag treffen wir auf eine Lichtung und da sehen wir ungewöhnliche Skulpturen aus Stein.
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Eine bewundernswerte Arbeit, was mag das für eine Kultur sein, die so ein handwerkliches Geschick hat. Frage mich was diese darstellen sollen,
ich habe so was noch in meinem Leben gesehen, vielleicht eine Gottheit?
Da es schon späht ist schlagen wir das Nachtlager gleich hier auf, die Wachen werden verdoppelt, es geht auch nicht lange, da schlafen alle tief und fest.
Plötzlich mitten in der Nacht werden wir durch ein lautes fauchen aus dem Schlaf gerissen, die Geräusche kommen von überall, es brechen Äste und Bäume,
es geht alles so was schnell von statten, das es der Mannschaft nur noch gelungen ist ein paar Schüsse abzufeuern.
Ein leuchtendes Augenpaar bewegt sich mit einer dermaßen Geschwindigkeit auf mich zu, ich werde zu Boden gerissen und Dunkelheit umgibt mich.

6. August

Als ich aufwachte hatte ich so einen Kater, als hätte ich die ganze Welt unter den Tisch gesoffen.
Wir befinden uns gefesselt in einer großen Hütte, die aus grob zusammen gezimmerten Balken besteht und das Dach ist mit Stroh bedeckt.
Die Mannschaft hält sich tapfer nur vereinzelt ist ein wimmern zu hören. Die Wände haben Spalten durch die ich einen Blick auf die Einheimischen werfen kann.
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Bei diesem grauenvollen Anblick der sich mir bietet, lauft es mir eiskalt den Rücken runter, wo sind wir hier auch nur gelandet.
Am Nachmittag kommt einer der Wesen und erklärt uns dass wir heute Abend an einem Festbankett teilnehmen.
Da wurde der Mannschaft so richtig Angst dass nicht nur die
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sondern auch wir die Hauptspeise sein werden. Wir nehmen alle im stillen Abschied, ein Paar schluchzen vor Angst,
andere wiederum beteten zur „Katharina die Große“, dass sie uns beisteht und uns beschützen soll….

Ob die Mannschaft sich befreien konnte oder im Topf landete, erfahrt ihr das nächste mal.
Vielleicht kommt auch Kapitän Jack zu Hilfe?
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Re: Neues von der Endeavour

Beitragvon bieberhoernchen » 06 Aug 2012 11:53

also keine Sorge, ich bin Vegetarier
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Grüße von Birgit
das Bibberhörnchen Bild

Ein wahrer Freund ist ein Mensch der zwar dein Lachen sieht, aber spürt, dass deine Seele weint.

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Re: Neues von der Endeavour

Beitragvon Sittich-Pappa » 08 Aug 2012 10:27

Logbuch Fortsetzung,

Als es dämmert bemerkten wir in unserer Trauer nicht wie sich jemand im hinteren Teil der Hütte Zugang geschafft hatte.
Wir sind zu tote erschrocken, als plötzlich stachelige Hände nach unseren Flügel griffen und die Fesseln durchschnitten.
Durch Handzeichen wird uns klargemacht dass wir folgen sollen. Die halbe Nacht führen uns die Retter durch den Dschungel und wahren immer bedacht,
dass auch das schwächste Mitglied schritthalten kann. Nach gut sechs Stunden marsch, wird Rast gemacht, damit wir uns erholen können,
die Erschöpfung ist so groß dass wir auch sofort einschlafen.

7. August

Ein neuer Tag beginnt und wir fühlen uns ein wenig besser. Da es hell wird können wir endlich einen blick auf unsere Retter werfen.
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Die sehen vielleicht lustig aus. Sie nennen sich Sombre und Rero sie gehören zum Stamm der Picksipicksi.
Vor Freude hätte ich sie ja mal kräftig gedrückt, hab es aber dann doch lieber gelassen.
Sie führen uns zu ihrem Dorf, wo wir auch am Nachmittag eintreffen, dort werden wir so was von herzlich empfangen, dass uns ganz warm ums Herz wird.
Dort wird uns erst mal was zu fressen und trinken gereicht
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So was Gutes hatten wir schon lange nicht mehr zwischen dem Schnabel und das Frische Quellwasser, einfach herrlich.
Nach dem opulenten Mahl werden wir zu einer Hütte geführt wo wir uns ausruhen können und uns von den Strapazen der letzten Tage zu erholen.

8. August

Früh am Morgen schicke ich zwei Besatzungsmitglieder mit einem einheimischen Führer zum Schiff.
Um Bescheid zu geben, dass wir Freunde gefunden haben die uns Wohlgesonnen sind.
Wir erhielten die Erlaubnis vom Häuptling und den Ältesten,
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das wir die Zeit die wir für die notwendigen Reparaturen in ihrem Dorf bleiben dürfen.
Die Mannschaft die nicht zum Arbeitsdienst eingeteilt ist, vergnügte sich derweil mit den einheimischen Weibchen. Manche haben da ja Vorlieben,
da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

9. August

Heute ist unser letzter Tag im Dorf, Vorräte und Wasser werden auf das Schiff geladen, damit wir Morgen in der Früh mit der Flut auslaufen können.
Wir wurden noch gebeten Vier Passaschiere mit zunehmen, diese Bitte konnten wir nicht ablehnen, uns wurde gesagt das sie von einer großen Insel kommen, die im Süden liegen soll.
An diesem Abend gibt es für uns noch eine Abschiedsfeier und da sollen wir auch die Passaschiere kennen lernen
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Die sehen ja fast so aus wie wir, nur etwas Bunter. Sie nennen sich Wellis und sind vom Stamm Australiko.

10. August

Der Tag der Abreise, wir wurden von allen ganz herzlich verabschiedet und über und über mit Geschenken überhäuft.
Langsam geht die Insel am Horizont unter. Das Wetter ist gut der Wind bläst beständig, wir machen gute 9 Knoten in Richtung Süden.

Was auf dieser Reise passiert? vielleicht erfahrt ihr es ja bald.
LG von Olli
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"Ein großer Mensch ist derjenige, der sein Kinderherz nicht verliert."


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