Frühling

Schwanzfächern, Kopfüberhängen und andere typische Verhaltensweisen
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Tinaeule
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Re: Frühling

Beitragvon Tinaeule » 06 Mär 2016 13:26

Glückwunsch dass rs draußen ist, aber Mutterglück gibts nicht: Gab nen großen Absturz, erst das Ei, dann der Vogel! Hat bei der Ablage voll das Gleichgewicht verloren. Ei ist kaputt, Judy gesund. Ich hoffe, sie sieht bald ein, dass es einfach keinen Sinn macht, ohne Nistplatz zu nisten.
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snoere
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Re: Frühling

Beitragvon snoere » 06 Mär 2016 16:53

Bei uns ist der Frühling auch eingetroffen. :)
Und pünktlich zu den ersten Frühlingsgefühlen der Vögel ist auch der Sperber wieder da :evil:
Vor gut einer Woche war er zum ersten Mal dieses Jahr wieder da. Resultat: Drei blutende Katharinasittiche, fünf in Schockstarre. Habe alle eingesammelt und ins Schutzhaus eingeschlossen. Das war gar nicht so einfach, weil sich die Vögel in so einer Situation in die kleinsten Ritzen reinquetschen. Und so habe ich auch tatsächlich einen Vogel übersehen, der am nächsten Morgen vergeblich versuchte, ins Schutzhaus zu gelangen. Ich hatte die Außenvoliere mehrere Male !!! abgesucht, unter jeden Ast, hinter jeden Stein und Grasbüschel geschaut, ... wirklich irre. Glücklicherweise war mein Mann so aufmerksam und hat den - ich zitiere "ein grüner, er flog nicht, also vermutlich einer von den Fußgängern" :D - eingefangen und ins Schutzhaus gebracht.
Da ich am Vortag unsere drei Fußgänger definitiv ins Schutzhaus gebracht hatte, war ich irritiert und befürchtete schon, dass der "Grüne" sich beim Angriff was getan haben könnte. Aber alle Vögel, die fliegen können, tun dies nun auch wieder. Also, alles im Lot.
Den drei blutigen Nasen geht es gut. Einer hat ordentlich Federn gelassen am Kopf, aber das ist nur ein kleiner optischer Makel.
Man mag mir nun vorwerfen, warum ich die Vögel im Schutzhaus nach dem Einfangen nicht durchgezählt habe. Aber wer schon einmal einen Katharinasittichschwarm in Panik erlebt hat, wird das verstehen. Nach Panikattacken lasse ich meine Vögel grundsätzlich für mehrere Stunden in Ruhe, und zwar in absoluter Ruhe. Ich gucke in regelmäßigen Abständen vorsichtig, ob die Vögel wieder zur Ruhe kommen und auf den Ästen sitzen, aber mehr ist nicht drin. Schon gar nicht das durchzählen von 27 aufgeregten Katharinasittichen.

Seit über einer Woche waren die Vögel nun eingesperrt, da ich von Donnerstag bis gestern auf einem Kongress und dementsprechend nicht zuhause war. Mein Mann erzählte mir am Freitag am Telefon, dass der Sperber wieder da war und sogar versucht hat, durch das gekippte (und von innen mit Draht verschlossene) Fenster in das Schutzhaus zu gelangen! :uiuiui: Der ist echt schmerzfrei. Sowohl mein Mann als auch ich konnten uns dem Tier bis auf knapp 2 m nähern (mit Besen in der Hand ;) ), ohne dass er wegflog.

Heute durfte die Meute nun endlich wieder nach draußen, unter Aufsicht. Es haben sich nicht alle getraut, aber das wird schon. Zumindest die drei Fußgänger waren draußen. :) Die sind sowieso immer die ersten.

Nunja, nun hoffen wir, dass auch unser Haufen bald ungestört den Frühling genießen kann. Im vergangenen Jahr hat der Sperber sich von der Voliere fern gehalten, nachdem sie zugewachsen war. Das wird zwar noch einige Wochen dauern, aber es ist in Sicht. Bis dahin steht der Besen bereit. ;)

Gruß,
Siggi

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Re: Frühling

Beitragvon Moni » 06 Mär 2016 18:58

Tinaeule hat geschrieben:Glückwunsch dass rs draußen ist, aber Mutterglück gibts nicht: Gab nen großen Absturz, erst das Ei, dann der Vogel! Hat bei der Ablage voll das Gleichgewicht verloren. Ei ist kaputt, Judy gesund. Ich hoffe, sie sieht bald ein, dass es einfach keinen Sinn macht, ohne Nistplatz zu nisten.


Da drück ich dir feste die Daumen, dass Judy nicht wieder ihrem Trieb erliegt - manche Hennen legen ja Gott weiß wohin :rolleyes: . Nach meinem Legenotdrama 2004 zittere ich jedes Mal, wenn jemand schreibt, dass 'ne Henne grad 'nen Eierpopo hat :(
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Re: Frühling

Beitragvon geierlady » 06 Mär 2016 19:54

snoere hat geschrieben:Man mag mir nun vorwerfen, warum ich die Vögel im Schutzhaus nach dem Einfangen nicht durchgezählt habe.

Wie in aller Welt sollte man denn einen panisch umher flatternden Kathi-Schwarm durchzählen? :? :(
snoere hat geschrieben:Schon gar nicht das durchzählen von 27 aufgeregten Katharinasittichen.

Siggi, da hast du wirklich ein großes Herz, darunter sind sicher viele in Not geratene Spätze, denen du ein neues zu Hause gegeben hast. :)
Viele Grüße
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Re: Frühling

Beitragvon Emmaly » 07 Mär 2016 09:21

Hilft vielleicht so ein Tarnnetz oben auf die Voliere gelegt? ... https://www.usarmy-store.de/MILTEC-Tarn ... -flecktarn

Damit der Sperber die Kathis von oben nicht entdecken kann....
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Re: Frühling

Beitragvon snoere » 07 Mär 2016 10:15

Hallo Sabine,

ich habe in der Tat bereits über so ein Netz nachgedacht. Allerdings müsste ich dann die komplette Voliere behängen, die dann als Konsequenz dunkel wäre. Denn der Sperber fliegt die Voliere in der Regel nicht von oben an, sondern von der Seite.

Gruß,
Siggi

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Re: Frühling

Beitragvon Tinaeule » 07 Mär 2016 10:54

Ich weiß nicht, ob es bei diesem speziellen Sperber noch was nutzt, aber für zukünftige Sperber könnte es auch nur von oben etwas bringen, denke ich. Auch wenn er die Voli dann von der Seite anfliegt, als Ziel ausgemacht hat er sie doch sicher von oben? :?
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Re: Frühling

Beitragvon snoere » 07 Mär 2016 15:08

Das ist die Frage ... ich habe keine Ahnung. Er jagt bei uns im Garten auch Amseln u.ä. Geflügel. Die holt er sich auch immer durch die Anflugschneise von der Straße bis zu unserem "Wall", das sind in etwa 25 m. Er kommt nie von oben, immer durch diese Schneise. Und das in einem Affentempo! Man sieht ihn eigentlich erst, wenn er stoppt (entweder am Volierengitter oder auf einer Amsel). Von wo und wie er sich seine Opfer ausguckt ... keine Ahnung. :?:
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Re: Frühling

Beitragvon Moni » 07 Mär 2016 19:14

snoere hat geschrieben:Bei uns ist der Frühling auch eingetroffen. :)
Und pünktlich zu den ersten Frühlingsgefühlen der Vögel ist auch der Sperber wieder da :evil:

Och nöö, wie ärgerlich :motz:

Vor gut einer Woche war er zum ersten Mal dieses Jahr wieder da. Resultat: Drei blutende Katharinasittiche, fünf in Schockstarre. Habe alle eingesammelt und ins Schutzhaus eingeschlossen. Das war gar nicht so einfach, weil sich die Vögel in so einer Situation in die kleinsten Ritzen reinquetschen. Und so habe ich auch tatsächlich einen Vogel übersehen, der am nächsten Morgen vergeblich versuchte, ins Schutzhaus zu gelangen. Ich hatte die Außenvoliere mehrere Male !!! abgesucht, unter jeden Ast, hinter jeden Stein und Grasbüschel geschaut, ... wirklich irre. Glücklicherweise war mein Mann so aufmerksam und hat den - ich zitiere "ein grüner, er flog nicht, also vermutlich einer von den Fußgängern" :D - eingefangen und ins Schutzhaus gebracht.
Da ich am Vortag unsere drei Fußgänger definitiv ins Schutzhaus gebracht hatte, war ich irritiert und befürchtete schon, dass der "Grüne" sich beim Angriff was getan haben könnte. Aber alle Vögel, die fliegen können, tun dies nun auch wieder. Also, alles im Lot.
Den drei blutigen Nasen geht es gut. Einer hat ordentlich Federn gelassen am Kopf, aber das ist nur ein kleiner optischer Makel.
Man mag mir nun vorwerfen, warum ich die Vögel im Schutzhaus nach dem Einfangen nicht durchgezählt habe. Aber wer schon einmal einen Katharinasittichschwarm in Panik erlebt hat, wird das verstehen. Nach Panikattacken lasse ich meine Vögel grundsätzlich für mehrere Stunden in Ruhe, und zwar in absoluter Ruhe. Ich gucke in regelmäßigen Abständen vorsichtig, ob die Vögel wieder zur Ruhe kommen und auf den Ästen sitzen, aber mehr ist nicht drin. Schon gar nicht das durchzählen von 27 aufgeregten Katharinasittichen.

Liebe Siggi, dir wirft bestimmt keiner was vor. Christo fällt ja immer wieder mal in Schockstarre, da bin ich schon äußerst angespannt, dass er sich wieder berappelt - ich mag mir gar nicht vorstellen, was bei dir erst mit fünf schockstarren Vögeln und dem Rest erschreckten, panischen Tieren los war :(

Seit über einer Woche waren die Vögel nun eingesperrt, da ich von Donnerstag bis gestern auf einem Kongress und dementsprechend nicht zuhause war. Mein Mann erzählte mir am Freitag am Telefon, dass der Sperber wieder da war und sogar versucht hat, durch das gekippte (und von innen mit Draht verschlossene) Fenster in das Schutzhaus zu gelangen! :uiuiui: Der ist echt schmerzfrei. Sowohl mein Mann als auch ich konnten uns dem Tier bis auf knapp 2 m nähern (mit Besen in der Hand ;) ), ohne dass er wegflog. Das Biest hat ja Nerven ... oder großen Hunger :oah: :uiuiui: :roll:

Heute durfte die Meute nun endlich wieder nach draußen, unter Aufsicht. Es haben sich nicht alle getraut, aber das wird schon. Zumindest die drei Fußgänger waren draußen. :) Die sind sowieso immer die ersten. Die Fußgänger sind tatsächlich die ersten? Witzig :D

Nunja, nun hoffen wir, dass auch unser Haufen bald ungestört den Frühling genießen kann. Im vergangenen Jahr hat der Sperber sich von der Voliere fern gehalten, nachdem sie zugewachsen war. Das wird zwar noch einige Wochen dauern, aber es ist in Sicht. Bis dahin steht der Besen bereit. ;) Dann kann man nur hoffen, dass die Temperaturen bald ansteigen und die Voliere schnell zugewachsen ist. Alles Liebe!

Gruß,
Lieben Gruß von Moni und ihren Seelenvögeln
In meinem Herzen: Maxi, Moritz, Henry, Sammy, Charlie und Christo
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Re: Frühling

Beitragvon Emmaly » 07 Mär 2016 20:28

Ich hab nachgelesen, dass der Habicht der größte Feind des Sperbers ist.
Möglicherweise ist eine Habicht-Atrappe eine Idee.
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