PBFD, Verhalten oder doch was anderes?

Fragen zu kranken oder verletzten Tieren
milka1
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PBFD, Verhalten oder doch was anderes?

Beitragvon milka1 » 02 Mär 2017 23:38

Hallo Zusammen,

ich wollte mal fragen ob im Zusammenhand mit PBFD auch eine Veränderung im Flugverhalten auftritt.

Meine Paula, die früher Sally hieß (geb 2014) hatte zuerst eine kahle Stelle am Hinterkopf und ich dachte, die andern Plüschis würden sie so liebhaben. Die anderen Plüschis sind 4 (3 Hähne und eine Henne). Dann wuchs die Stelle zu aber bald bekam sie an allen Körperstellen große Kahle Stellen. Die langen Federn sind nicht betroffen. Und sie ist irgendwie schlecht unterwegs, als ob sie steife Gelenke hätte oder kaum Kraft . Sie fliegt nicht mehr sondern plummst sofort zu Boden und sieht mit ihren 3 Jahren irgendwie uralt aus. Ich hab sie auch seit fast 3 Jahren in der Gruppe. Seit der Zeit sind keine neuen Vögel dazugekommen. Voliernhaltung in der Wohnung, keine Zucht.

Heute war ich beim TA, weil der Zustand sich eben nicht bessert. Milbetest wurde gemacht, Ergebnisse morgen. Es war spät und die Ärztin wollte sich die Federn unn den Klebestreifen in Ruhe anschauen. Ein Mittel wurde vorsorglich auf die Haut aufgetragen. Aber sie hat gesehen, dass kaum neue Federn nachwachsen. Ferderrupfen konnte sie ausschließen. ICh habe ein Antibiotikum bekommen, da ev Entzündungen im Körper vorliegen (warum der Vogel so unbeholfen ist) und Aminosäuren. In einer Woche schauen wir ob die Maßnahmen wirken. Paula ist jetzt mit einem kleineren Käfig in der Voliere, sonnst kann ich ihr die Antibiotika nicht gezielt geben. Achso, sie futtert normal und ist in einem guten körperlich-futtertechnischem Zustand. Sie ist aktiv immer mit den anderen, Knuddelt auch mit allen zusammen.

JA ich weiß die Zusammensetzung der Gruppe ist nicht ganz ideal. Ich hab ein Pärchen mit Anhängsel (Hahn) und hatte noch einen Hahn und 2 Hennen. Letztes Jahr ist eine Henne an Legenot gestorben (ich züchte nicht und hatte es auch nicht vor) Und seit der Zeit habe ich eben keine weitere Henne dazu gesetzt, weil sich die 5 auch so gut verstanden haben. Paula knuddelt mit allen und hat keinen festen Partner. Die beiden freien Hähne sagen ihr wohl nicht zu, oder umgekehrt. Naja aber das gehört eigentlich nicht zum Thema.

Ich hoffe, es liest hier noch jemand :)

lg
Milka
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snoere
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Re: PBFD, Verhalten oder doch was anderes?

Beitragvon snoere » 03 Mär 2017 10:33

Hallo Milka,

das ist ja was ...

Ich kann dir keinen wirklich schlauen Tipp geben. Aber ich finde es immer wieder erstaunlich, dass TAs bei einem so unspezifischen Bild direkt Milbenzeugs und Antibiotikum geben, und das auch noch in der Kombi. :cry:
Ist denn ein Test auf PBFD gemacht worden?
Hast du mal auf Gabys Seite geschaut, ob da irgendetwas passt?
www.birds-online.de

Ich hoffe, die Untersuchungen ergeben etwas. Aber - ganz ehrlich - ich würde nochmal einen vogelkundigen Tierarzt hinzuziehen.
Siggi

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Re: PBFD, Verhalten oder doch was anderes?

Beitragvon milka1 » 03 Mär 2017 14:39

Hallo Siggi,

danke für deine Antwort. Also die Ärztin ist vogelkundig habe ich aus den TA Listen für vogelkundige TAs. Sie hat die Paula echt fachgerecht gehalten, das habe ich bisher bei keinem TA beobachten können, bei dem ich je war. Sie hat sich die Haut und Federn genau mit Brillenlupe angesehen, paar Federchen hat sie fürs mirkroskopieren gezupft. 5 Möglichkeiten, was sein könnte hat sie genannt, aber weil es bei so einem kleinen Vogel ja alles schwierig ist findg sie halt mit den einfachsten Maßnahmen an.

Der Ernährungszustand ist ja gut und Paula frisst auch eifrig, wenn sie nicht so ungelenk und unbeholfen wäre, würde ich erstmal drauf tippen, dass jemand sie rupft.

Die TA stellte folgende Möglichkeiten vor:

Möglichkeit 1 Hautparasiten
dazu eben vorsorglich das Mittel in den Nacken von Paula geträufelt.

Möglichkeit 2 Entzündungen
Offensichtliche Entzündungsherde an der Haut hat die TA nicht gefunden, was nicht heißt, dass da nichts inneres sein kann, was als Nebenwirkung zu Federnverlust führt. Deshalb das Antibiotikum. Und die Art es zu verabreichen hat mich echt erstaunt. Also man soll dem Vogel nur so viel Futter anbieten, wie er in max 3 Minuten fressen kann. Es gibt also Frühstück, Mittag und Abendessen. In die Portion des Frühstücks und des Abendessens gibt man die entsprechende Menge Antibiotikum. Folge fast alles wird ja aufgegessen. Hat hier zumindest fürs Frühstück funktioniert. Natürlich geht es nur wenn der Vogel alleine im Käfig ist. Ja da muss Paula durch. Echt schwierig abzuschätzen, was eine Portion ist, aber ich mach das jetzt so zuerst ein halber Teelöffel Körnerfutter Antibiotikum in paar Tropfen Wasser auflösen und mit den Körnern vermischen. So eine Portion wurde ja schon aufgefuttert. Als alles weg war habe ich ihr ne Stunde später Obst angeboten und zwar etwas mehr. Das nehme ich gg 16 Uhr raus und um 18 Uhr gibts wieder Körnerfutter mit dem Antibiotikum. Morgen versuche ich, obs besser ist den Apfel mit dem Antibiotikum zu "glasieren" dann landet ja noch mehr Antibiotikum im Vogel, weil ja keine Spelzen da sind, wo es dran kleben bleiben kann.

Möglichkeit 3 Hormone
Im Moment können wir es nicht untersuchen, aber die Möglichkeiten sind ev noch offen.

Möglichkeit 4 Mineral- Vitaminmangel
Da ich abwechslungsreich füttere und Obst und Gemüse auch gefressen werde, ist das erstmal als Ursache ausgeschlossen

Möglichkeit 5 Psyche
eine große Unbekannte, mit der man sich befassen wird, wenn alles andere nicht zur Besserung beiträgt.

Das sagt mir schon, dass sie schon Ahnung von Sittichen hat. Nach PBFD sah es ihr nicht aus, ich werde aber nächste Woche das nochmal ansprechen wg dem Test. Es gibt doch aber auch in Spanien (?) meine ich ein günstiges Labor, das DNA Tests anbietet. Ich komm nur nicht auf den Namen.

lg
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Re: PBFD, Verhalten oder doch was anderes?

Beitragvon milka1 » 03 Mär 2017 15:04

Gerade mit TA telefoniert. Hautparasiten wurde keine gefunden.
viele Grüße

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Re: PBFD, Verhalten oder doch was anderes?

Beitragvon geierlady » 03 Mär 2017 19:32

Manchmal ist es schwer, die Ursache für Federverlust zu finden.

Dass das Großgefieder nicht betroffen ist, macht PBFD und Polyoma eher unwahrscheinlich.
http://www.birds-online.de/gesundheit/gesgefieder/pbfdbilder.htm

Hilfreich für Haut und Gefieder ist die tägliche Anwendung eines 1%igen AloeVera Duschbades. Das hält die Haut geschmeidig und verhindert aufgekratzte Stellen durch Trockenheit.
Mische 1ml Bio-AloeVera-Saft mit 100 ml Wasser!
https://www.dm.de/dmbio-aloe-vera-saft- ... 99515.html
Du kannst den Saft portionsweise einfrieren.

Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit in deinem Vogelzimmer?
Haben die Vögel Zugang zu UV-Licht oder bekommen sie regelmäßig ein Vitamin D3-Präparat?
Bekommen sie regelmäßig ein Eiweiß-Präparat mit schwefelhaltigen Aminosäuren oder wie versorgst du sie mit Proteinen?
Ist die Voliere und die Inneneinrichtung zinkfrei?

Es würde mich freuen, wenn ich den ein oder anderen Denkanstoß geben konnte.
Alle Daumen und Krallen sind gedrückt, dass dem kleinen Spatz geholfen werden kann. :)
Viele Grüße
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Re: PBFD, Verhalten oder doch was anderes?

Beitragvon milka1 » 07 Mär 2017 21:19

Hallo,

Erstmal danke für die Antworten. Und hier nun meine Antworten auf die Fragen:

Luftfeuchtigkeit zwischen 60 und 70% schwankt je nach Wetter und Nudelkochen. Nein, Voliere steht nicht in der Küche aber das Zimmer grenzt an Küche und zwischen ist keine Tür.

Vit D3 über Nekton MSA übers Futter gestreut.

Kein Protein-Präparat normal. Jetzt natürlich die AS von der TA übers Trinkwasser.

Jetzt zum Zustand von Paula. Erfreulich fast überall wachsen Federn nach. Dazu regt sich aber der Verdacht, dass sie doch gerupft wurde... Wo noch kaum neue Federkiele zu sehen sind ist die Gegend unterer Bauch bis zur Kloake.

Paula frisst wie ein Scheunendrescher. Es ist echt schwer mit den Mahlzeiten und dazwischen nix. Eigentlich ist Paula nicht zahm, aber jetzt wenn ich nur mit dem Körnernapf ankomme, klettert sie über meine Finger drauf und fängt an zu fresssen bevor ich den Napf abstellen kann. UNd ein halber Teelöffel ist echt nix. Habe die Rationen erhöht und auch die Verweildauer im Käfig. Ich will ja nicht, dass sie abmagert, bloß weil ich ihr zu wenig gebe. Den Apfel mit dem Antibiotikum frisst sie immer ganz auf.

Sie ist aber immer noch tolpatschig und unbeholfen auf den Beinen, ich glaube nicht, dass da jatzt eine Besserung zu sehen ist.

Was ich mir noch vorstellen kann, ist Vit B Mangel. Leider hat der DPD Fahrer wohl das Namensschild auf der Klingel nicht lesen können und das Futterpaket von Ricos Futterkiste mit Nekton B und dem Futter ist wieder "return to sender". Ganz toll DPD! Der NAme ist wohl und lesbar auf der einzigen Klingel hier (EFH!)

lg
Milka
viele Grüße

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Re: PBFD, Verhalten oder doch was anderes?

Beitragvon geierlady » 07 Mär 2017 22:07

Wenn jetzt wieder Federn nachwachsen, könnte es Eiweißmangel gewesen sein.

Die unbeholfenen Bewegungen und die Flugunfähigkeit würden mir Sorgen machen.
Bleibst du denn mit der TÄ in Kontakt, sodass ihr weiter nach der Ursache suchen könnt?
Vitamin B-Gaben finde ich schon mal eine gute Idee.

Wurde in Erwägung gezogen, mal ein großes Blutbild zu machen und/oder zu röntgen?
Viele Grüße
geierlady
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Re: PBFD, Verhalten oder doch was anderes?

Beitragvon milka1 » 09 Mär 2017 21:43

Hallo,

ich habe in einem Vogelforum das Thema neu aufgemacht, weil da glaub ich mehr Leute lesen und auch andere Papageien/Sittich/Vogelarten vertreten sind. Du Geierlady bist da auch drin :) Aber für alle, die das nicht sind hier ein kleines Copy&Paste (sorry, das ich echt viel Geschreibse)

Die Behandlung im Einzelnen nochmal zusammengefasst:

1. Milben und co -> ausgeschlossen und vorsorglich mit Ivomec behandelt
2. Entzündungen der Haut oder ev innere Organe -> kann nicht untersucht werden (laut TA) weil Vogel zu klein für ein Röntgen. -> vorsorgliche Behandlung mit Marbocyl für zuerst 8 Tage.
3. Hormonelle Ursachen -> kann man nicht untersuchen, erstmal da keine weiteren Schritte
4. Mineral- Vitaminmangel -> sie schließt es aber eigentlich aus, weil sie hört, dass ich Obst und Gemüse füttere und es auch gefressen wird. -> vorsorglich aber bekomme ich Amynin mit genauer Dosieranleitung fürs die genaue Menge von Trinkwasser.
5. Psyche -> kann nicht so untersucht werden, lassen wir erstmal links liegen und schauen, ob die anderen Behandlungsmethoden anschlagen.

Bereits am 3ten Tag zeigen sich fast überall neue Federkiele. Fast überall, weil am unteren Bauch und rund um die Kloake ist sie immer noch kahl, auch nach 8 Tagen.
Paula futtert glaube ich sehr viel, aber ich kanns nicht sagen, weil ich nie einen Kathi einzeln gehalten habe und mir da schlicht der Vergleich fehlt. Alle Kathis können eigentlich ganz schön reinhauen. Also füttert sie vielleicht ganz normal.

Paula scheint es nicht schlechter zu gehen, ihre Mobilität kann ich leider nicht beurteilen. Dazu müsste ich sie in die Voliere entlassen...

Eventuell setzt sie Kot weniger häufig ab als sonst, aber Kathis schittern meist nach Ruhepausen, wenn sie wieder anfangen sich zu bewegen, dann kommt ne dicke Bombe raus, ist immer recht nass. Das ist normal.

Bemerkung zu den verabreichten Mitteln: als ich zum ersten Mal bei der TA war, war ich selbst krank, nahm nicht mal meine Brieftasche mit und konnte auch nicht bezahlen. Drum habe ich auch keine Rechnung mit den Namen der Mitteln bekommen. Heute war ich zum zweiten mal da, so wurde es abgemacht, nach 8 Tagen wiederkommen. Und habe natürlich sowohl die Rechnung bezahlt als auch den Ausdruck mitgenommen. Est jetzt kann ich die Mitteln googeln, vorher kannte ich ja die Namen nicht.

Der heutige Besuch:

TA freut sich richtig, dass Federn nachwachsen, das sie ein Behandlungserfolg und wir machen für die nächsten 2 Wochen genau so weiter. Wieder bekommt Paula Ivomec in den Nacken. Das geht so schnell, dass ich keinen Einwand geben kann, warum denn das, wo doch keine Parasiten nachgewiesen werden konnten. Ich bekomme weitere AB-Tabletten mit. Mein Argument, dass es vielleicht doch gerupft sein könnte, weil die doch so schnell nachwachsen tut die TA ab. "Nein so ist es nicht, es waren ja keine Federkiele sichtbar."
Weil Federn nachwachsen, ist es die richtige Behandlung und wir setzen sie fort.
Keine Frage, ob der Vogel wieder besser läuft und sich bewegt. Offenbar ist das für die TA nur eine unbedeutende Folgeerscheinung von einer Entzündung, die den Federverlust begünstigt/herbeiführt...

OK, nach Hause mit sehr gemischten Gefühlen:
Wenn der Vogel krank ist und dadurch die Federn ausfallen, wieso wachsen sie so schnell nach? Vielleicht waren es doch die anderen, das kann ich ja nicht wissen, denn der Vogel ist seit der Behandlung auch im eigenen Käfig.

Wenn die Federn gerupft wurden, dann behandeln wir was, was der Behandlung in dieser Art nicht bedarf, aber das was der Vogel wirklich hat (nämlich diese Ungelenkigkeit) wird nicht behandelt, auch nicht symptomatisch. Und ich kann wieder nicht sagen, ob es besser ist, denn der Vogel sitzt ja im kleinen Käfig!

Und von gestern auf heute bis heute Abend hat Paula definitiv nur ein einziges Mal geschittert. Das weiß ich, weil ich den Käfig gestern Abend mit neuem Papier ausgelegt habe und heute ein einziger Flatschen da war. Auch in die Transportbox hat sie nicht gemacht, die ist aus Stoff (echt super Tasche) und die ist sauber. Auch jetzt ist keine Kathibombe im Käfig. Ob die jetzt auch noch Verstopfung hat??? Sie bewegt sich ja nicht viel aber nur ein Flatschen am Tag erscheint mir doch wirklich wenig. Sie frisst wie sonst auch, Verhält sich wie die 8 Tage im Krankenkäfig sonst auch.

Warum soll ich einem Vogel insg 3 Wochen lang ein Antibiotikum geben, wenn nicht mal klar ist, dass es eine bakterielle Infektion von was auch immer ist? Bloß weil Federn nachwachsen? Das erscheint mir ein völlig schwachse Argument.

Nein jetzt gefällt mir die TA nicht mehr. Sie will es bestimmt nur gut, sie ist nett und hat mir nicht das Geld aus der Tasche gezogen, aber sie hat selbst zugegeben, dass sie nicht weiß, was der Vogel hat, aber die Behandlung wird fortgesetzt, weil sie "Erfolge" zeigt. Und nochmal, die TA habe ich aus einer Liste für Vogelkungige TAs aus dem Netz. Also habe ich mich schlau gemacht und bin nicht zum erstbestem TA gegangen, der ums Eck wohnt. Aber anscheinend ist sie nicht vogelkundig genug.

Mein Entschluss, morgen fahre ich nach Oberhausen, da soll ein vogelkundiger sein. Ich gebe heute Abend kein AB mehr (wenn es für die Verstopfung verantwortlich ist, dann lieber weg lassen).
viele Grüße

Milka

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Re: PBFD, Verhalten oder doch was anderes?

Beitragvon milka1 » 10 Mär 2017 21:49

So, war heute bei Dr Haselmann in Oberhausen. Doch Verdacht auf PBFD oder Polyoma. Und ev auch noch ein Leberschaden. So für die Leber gibts Sillmarin AL. und Coenzyme compositum. Paula bleibt weiter im Käfig. Leider hat sie innerhalb der Woche auch abgenommen. Jetzt muss ich sie aufpeppeln. Läuft grad nicht ganz so, wie ich mir das wünsche.

Die Mittel der ersten TA soll ich logischerweise nicht mehr geben. Hatte ich nach dem gestrigen Besuch auch ehrlich gesagt nicht vor.

Auf MybirdDNA habe ich die Tests in Auftrag gegeben. Morgen muss Paula Federn lassen. Die Ärztin (es war leider nicht Dr Hasselmann selbst) meinte, der Test sei mit 100 € teuer und Federn ziehen sei stress. Die Tests kosten in FR nicht mal 16€ zusammen und Feder ziehen habe ich ja auch schon für Geschlechtsbestimmung gemacht. Ich will nicht im Dunkeln stehen, denn wenn es weder PBFD oder Polyoma dann muss die Therapie ev ganz anders aussehen. Dann werde ich gleichzeitig auch Krallen kürzen, sind nämlich auch schon wieder zu lang.

Trotzdem ist das richtig Mist für Paula. Bin grad schon niedergeschlagen.
viele Grüße

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Re: PBFD, Verhalten oder doch was anderes?

Beitragvon raptor49 » 12 Mär 2017 21:17

milka1 hat geschrieben:Gerade mit TA telefoniert. Hautparasiten wurde keine gefunden.



Is doch ein Witz. Wenn Ektoparasiten einen so Vogel schwächen würden, dann bräuchstest du keinen TA zum untersuchen, obs Parasiten sind oder nicht. Das sieht dann ein Blinder.

geierlady hat geschrieben:Wenn jetzt wieder Federn nachwachsen, könnte es Eiweißmangel gewesen sein.



Pech ist, viele Kathis fressen außerhalb der Brutzeit wenig bis gar kein Eiweiß.

milka1 hat geschrieben:So, war heute bei Dr Haselmann in Oberhausen. Doch Verdacht auf PBFD oder Polyoma. Und ev auch noch ein Leberschaden.



Woher soll ein Organ / Leberschaden denn kommen? Sowas kommt meist, wenn der Vogel zu lang falsch ernährt wurde. Du hast den Geier aber schon recht lange.

Evtl doch mal auf die Möglichkeit Vergiftung überprüfen.

Ein Video von unbeholfenen Bewegungen wäre immer noch Hilfreich. Meine Geier bekommen regelmäßig Vitacombis. Aber auch das ist keine Garantie.
Der mit dem Geier tanzt.


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