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Transport und Einzug

Haben Sie sich für den Kauf eines Katharinasittichpaares entschieden oder wollen Sie Ihrer bestehenden Gruppe noch einen weiteren Sittich hinzugesellen, so stehen alsbald Transport der Tiere/des Tieres vom Züchter oder Geschäft zu Ihnen nach Hause und der Einzug ins neue Vogelheim an.

Transport

Es gibt diverse Transportmöglichkeiten, die nachfolgend kurz vorgestellt werden:

Transportkaefig
Dies ist ein Beispiel eines kleinen Transportkäfigs mit einer Sitzstange.
Transportkaefig

Transportkaefig Transportkaefig
Verschiedene Transportboxen aus Holz und Kunststoff.

Das Herausfangen der Tiere aus der Voliere oder dem Verkaufskäfig und das Einsetzen in das Transportbehältnis übernimmt in der Regel der Züchter oder Verkäufer. Bei zahmen Sittichen ist das Umsetzen relativ einfach, da sie die Hand des Menschen gewohnt sind und bereitwillig auf Finger oder Hand steigen. Scheue Tiere hingegen müssen eingefangen werden. Dabei gilt: Schnell und schmerzlos. Sie tun weder sich noch dem Tier einen Gefallen, wenn Sie versuchen, den Vogel durch gutes Zureden vom freiwilligen Gang in den Transportkäfig zu überzeugen. In einem kleinen Verkaufskäfig oder einer Zuchtbox ist das beherzte, flinke Zugreifen für den Vogel stressfreier als endloses Jagen. In größeren Räumen und Flugvolieren hilft der Griff zum Kescher. Damit lässt sich ein Tier schnell und unfallfrei aus der Luft fangen. Je kürzer der Fangvorgang dauert, umso weniger Stress bedeutet dies für den Vogel und umso geringer ist die Unfallgefahr.
Eines sei noch zum Thema Licht gesagt: Oft wird zum Fangen von Katharinasittichen die Empfehlung ausgesprochen, das Licht in dem Raum zu dimmen. Dies wirkt sich in der Tat positiv auf die Grundstimmung aus. Falls Sie aber erwarten, dass Katharinasittiche bei Dunkelheit ähnlich orientierungslos sind wie beispielsweise Wellen- oder Nymphensittiche, so muss ich Sie an dieser Stelle enttäuschen. Solange Sie noch etwas erkennen können, kann der Katharinasittich es erst recht. Sein Sehvermögen im Dämmerlicht ist sehr gut. Darum hilft auch hier nur: Flink zugreifen.

Für eine Fahrt im PKW gilt:

Einzug

Sind die Tiere dann wohlbehalten bei Ihnen angekommen, steht der Einzug ins neue Vogelheim an. Dies sollte soweit vorbereitet sein, dass die Vögel direkt eingesetzt werden können. Das bedeutet, dass alle Sitzstangen und Futtergefäße an ihrem Platz sind, frisches Futter und Wasser zur Verfügung steht und letztendlich das Vogelheim an dem Platz steht, an dem es auch in nächster Zeit stehen wird. Unnötiges Hantieren mit, an und besonders in dem Käfig sollte kurz nach dem Einzug vermieden werden, da die Tiere durch den Transport bereits gestresst genug sind.

Damit die Tiere nicht erneut in die Hand genommen werden müssen, empfiehlt sich ein Umsetzen direkt vom Transportkäfig in die neue Unterkunft. Bei Volieren ist das einfach: Sie stellen den Käfig in die Voliere, öffnen die Tür(en) des Käfigs und - warten. Es kann lange dauern, bis die Vögel den Transportkäfig verlassen, um ihr neues Reich zu erkunden, aber es drängt sie ja auch niemand. Lassen Sie ihnen Zeit, sie werden den Ausgang schon finden.
Das Umsetzen von Käfig zu Käfig ohne das Greifen des Vogels klappt am besten, wenn die Käfige so nebeneinander gestellt werden, dass die Eingangstüren exakt aufeinander passen. Achten Sie darauf, dass kein großer Spalt zwischen den Türen entsteht, durch welchen die Vögel entwischen könnten. Das wäre nur erneut Stress für die Sittiche. Auch hier heißt es nun: Warten.
Sobald die Tiere sich in ihrem neuen Vogelheim befinden, schließen Sie die Türen und lassen die Vögel erst einmal in Ruhe. Denn nun müssen sich Ihre neuen Mitbewohner an ihre Umgebung gewöhnen.

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